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Häufige Krebserkrankungen bei jungen Frauen
Brustkrebs (Mammakarzinom)
Von 1000 Frauen erkrankt eine schon vor dem 40. Lebensjahr und damit noch vor den Wechseljahren an einem Mammakarzinom. Wie sich Brustkrebs auf die Möglichkeit auswirkt, ein Kind zu bekommen, hängt weniger von der Erkrankung selbst, als vielmehr von der Art der Behandlung ab.
Während Operation und Nachbestrahlung bei einer Brust erhaltenden Therapie keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben, kann die Chemotherapie den Zyklus für immer stören. Die Anti-Hormontherapie beeinflusst den Zyklus dagegen nur vorübergehend. Bei Brustkrebs dient die Anti-Hormontherapie dazu, die von den weiblichen Geschlechtshormonen abhängigen Tumorzellen am Wachstum zu hindern. Je nach eingesetzter Substanz wird hierdurch auch eine Schwangerschaft während der Therapie unterbunden. Junge Frauen erleben so genannte "Wechseljahre auf Zeit". Ein Plus : Manche Substanzklassen wie die so genannten GnRH - Agonisten schützen gleichzeitig durch die unterbundene Hormonproduktion die Eierstöcke vor den Nebenwirkungen einer Chemotherapie.
Bei vielen Brustkrebspatientinnen wachsen die Tumorzellen östrogenabhängig. Da es in der Schwangerschaft zu einem sehr starken Anstieg des Östrogenspiegels kommt, haben betroffene Frauen Angst, die Erkrankung könne erneut ausbrechen. Brustkrebspatientinnen mit Kinderwunsch sollten darüber mit ihrem Arzt sprechen. Prinzipiell ist auch nach Brustkrebs eine Schwangerschaft möglich.
Weiterführende Informationen gibt es unter www.mamazone.de |