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Krebs in jungen Jahren» Lebenseinschnitte durch Krebs
Schule und Studium
Krebstherapien wie etwa eine Chemotherapie stellen eine enorme Belastung für die Patientin dar - körperlich und seelisch. Während der intensiven Therapie ist ein Schul- oder Universitätsbesuch oft nicht möglich. Selbst wenn die Betroffene nicht im Krankenhaus ist, zehrt die Therapie sehr an ihren Kräften.
So erschreckend die Diagnose Krebs auch ist - bei Kindern und jungen Menschen können die meisten Krebserkrankungen heute geheilt werden. Daher steht neben der Genesung auch der Gedanke an "die Zeit danach" im Vordergrund. Das Kind soll ein Stück Normalität behalten und den Anschluss an seine Klasse nicht verlieren, die Studentin nach Möglichkeit ihr Studium beenden.
Dank Krankenhausschule, Hausunterricht, Fernstudiengängen oder virtuellem Lernen ist dies in vielen Fällen möglich:
Einige Kliniken bieten etwa die Möglichkeit des "E-Learnings" an. An der Kinderklinik der Bonner Universität etwa können krebskranke Kinder über das Internet am Schulunterricht teilnehmen. Mit dem Projekt "Klassenzimmer ins Krankenzimmer" bleiben die Kinder über eine Web-Anbindung auch mit ihren Mitschülern in Kontakt. Dafür wird eine Kamera in dem Klassenzimmer der Schule installiert, von der die Daten auf einen Server im Krankenhaus gelangen. Die Schüler können den Unterricht dann entweder direkt per Laptop verfolgen oder später als Aufzeichnung ansehen. So halten die krebskranken Schüler besser den Kontakt zu ihrem heimischen Umfeld.
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