Krebs in jungen Jahren» Lebenseinschnitte durch Krebs

Freizeit

Für den "richtigen" Umgang mit Krebs gibt es kein Patentrezept. Jeder Betroffene muss seinen eigenen Weg finden, seine Krebserkrankung zu bewältigen. Wichtig aber ist, nicht aufzugeben, sondern seine Lebenskräfte zu mobilisieren.

Betroffene sollten sich nicht zurückziehen, sondern so weit es geht gewohnte Freizeitaktivitäten beibehalten. Also Freunde treffen, ein Hobby weiter ausüben, im Verein bleiben oder Sport machen.

Aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass körperliche Aktivität einen positiven Einfluss haben kann. Ein leichtes Lauftraining etwa kann die Müdigkeit während der Chemotherapie vertreiben und das körperliche und geistige Wohlbefinden steigern. Achten Sie aber unbedingt auf die Signale Ihres Körpers, muten Sie sich nicht zu viel zu.

Besseres Körperempfinden lässt sich auch durch spezielle Entspannungsübungen wie etwa Autogenes Training erreichen. Sie dienen der Harmonisierung Ihrer körperlichen und seelischen Funktionen. Auch Tai-Chi oder Qi-Gong - chinesische Bewegungsformen, die auch Konzentrations- und Meditationsübungen einschließen können, sind hilfreich.

Es gibt eine Vielfalt an Möglichkeiten zur Lebensgestaltung. Finden Sie Ziele, die Ihren eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechen! Sie geben Kraft und stärken den Lebenswillen. Das können körperliche Aktivitäten sein, eine bewusstere Ernährung, sich kreativ betätigen, soziale Aufgaben, sich in einer Selbsthilfegruppe engagieren und vieles andere.

 

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