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Diagnose Krebs

Die Tatsache, an Krebs erkrankt zu sein, ist schwer zu begreifen. "Warum ich?" , schießt durch den Kopf der Betroffenen, gekoppelt mit dem Wunsch, so schnell es geht aus dem Alptraum zu erwachen. Wenn man in jungen Jahren an Krebs erkrankt, scheint einen die Diagnose Krebs viel zu früh eingeholt zu haben, erkranken doch eigentlich überwiegend ältere Menschen. Die Betroffenen werden in dieser Zeit schlagartig mit ihrer Endlichkeit konfrontiert, und das zu einem Zeitpunkt, bei jungen Menschen viele Lebenspläne noch in Arbeit sind.


Verglichen mit alten Menschen, die oftmals unter verschiedenen Krankheiten leiden, haben junge Krebspatientinnen jedoch einen großen Vorteil: Bei ihnen ist Krebs meist die einzige schwere Krankheit! Ihr Herz-Kreislauf-System ist noch vollkommen intakt, und auch ihre Nieren und die Leber arbeiten in der Regel ohne Probleme.

Bei vielen Krebserkrankungen stehen die Heilungschancen heute recht gut, so dass viele junge Patientinnen ihre Erkrankung vollständig besiegen und ebenso lange leben wie gesunde Gleichaltrige. Vier von fünf krebskranken Kindern beispielsweise können heute geheilt werden. Durch die Fortschritte der Früherkennung werden Tumore (z.B. in der Brust) heute meistens so früh entdeckt, dass ein normales und rückfallfreies Leben nach der Behandlung möglich sein kann. Demzufolge steht bei jungen Frauen nicht nur das "Überleben" im Focus, sondern auch die Frage nach Folgeschäden der Therapie und das Verlangen, nach der Erkrankung ohne Langzeitschäden leben zu können. Mögliche Behandlungsfolgen, die sich langfristig auf das Leben danach auswirken, sollten daher von Anfang an wichtiger Bestandteil der Arztgespräche sein.

 

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