 |
Anti-Hormontherapie: Behandlung mit Medikamenten, die die Wirkung der körpereigenen Geschlechtshormone ausschalten
Antikörpertherapie: Medikamentöse Behandlung mit Antikörpern, die sich die Gewebeeigenschaften des Tumors zu nutze machen
Anti-Östrogen: Medikament, das die Wirkung der Östrogene hemmt
Apoptose: „programmierter Zelltod“; wird durch die genetische Information der betroffenen Zelle selbst reguliert
Aromatase: Enzym, dass Androgene (Hormonvorstufen) in Östrogene umwandelt |
 |
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Bisphosphonate: Medikamente, die den Knochenabbau aufhalten
Blutstammzellen: Stammzellen im Rückenmark, die für die Zellbildung verantwortlich sind |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Eifollikel/Eibläschen: Bläschen, das der im Inneren eine Eizelle enthält
Eizelle: weibliche Keimzelle
Enzym: in lebenden Zellen gebildeter Eiweißkörper, der als Katalysator die Stoffwechselvorgänge im Organismus beeinflusst |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Fertilitätsbehandlungen: Behandlungen von Fruchtbarkeitsstörungen
Follikel: kleiner Schlauch, Bläschen; in der Gynäkologie im Sinne von Eifollikel gebraucht
Follikel-stimulierendes Hormon: im Zwischenhirn gebildetes Gonadotropin, das bei der Frau vor allem die Follikelreifung auslöst
FSH: Abkürzung für Follikel-stimulierendes Hormon |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Gelbkörper: Drüsenartiges Gewebe, das nach dem Eisprung aus der leeren Follikelhöhle entsteht; sezerniert Progesteron und Östrogene
Gestagene: Sammelbezeichnung für weibliche Geschlechtshormone, die u.a. durch Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut zum Erhalt der Schwangerschaft beitragen
Gonadotropine: Sammelbezeichnung für Hormone, die bei der Frau die Reifung von Eifollikeln auslösen
GnRH-Agonist/en: synthetisch hergestellte Substanz, die eine stärkere biologische Wirkung hat als das natürliche Gonadotropin-Releasing-Hormon; blockiert die Freisetzung von Gonadotropin und damit bei Frauen unter anderem die Follikelreifung.
Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH): im Hypothalamus gebildetes Hormon, das in der Hirnanhangdrüse die Ausschüttung von Gonadotropinen bewirkt
Goserelin: synthetischer GnRH-Agonist |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Hormonersatztherapie: Einsatz von Östrogenen, gegebenenfalls kombiniert mit Gestagenen, zur Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren
Hormontest: Test, der den Hormonstatus überprüft
Hormonrezeptoren: auf gesunden Zellen und teilweise auch auf Krebszellen befindliche Andockstellen für Geschlechtshormone
Hypothalamus: Teil des Zwischenhirns, in dem verschiedene Freisetzungs(=Releasing)-Hormone freigesetzt werden, unter anderem das Gonadotropin-Releasing-Hormon |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Klimakterium: Wechseljahre der Frau; durch die abnehmende Funktion der Eierstöcke bedingte Übergangsphase zwischen dem Beginn unregelmäßiger Monatsblutungen und dem Beginn der Postmenopause
Konisation: Entnahme einer kegelförmigen Gewebeprobe am Gebärmutterhals, gynäkologische Vorsorgeuntersuchung
|
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Leukämie: bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen
LH: Abkürzung für luteinisierendes Hormon
Luteinisierendes Hormon: im Zwischenhirn gebildetes Gonadotropin, das bei der Frau die Follikelreifung und Ovulation auslöst
Lymphom: Sammelbezeichnung für unterschiedliche Lymphknotenvergrößerungen; können gutartig oder bösartig sein
|
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Menarche: erstes Auftreten der Regelblutung (Menstruation)
Menopause: Zeitpunkt der letzten monatlichen Regelblutung
Metastasen: sekundäre Tumoren, die durch Verschleppung einzelner Tumorzellen in andere Körperbereiche entstanden sind |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Ödem: meist schmerzlose Ansammlung aus dem Gefäßsystem ausgetretener Flüssigkeit u.a. in den Gewebespalten der Haut
Osteoporose: med. Bezeichnung für Knochenschwund; die Verminderung der Knochensubstanz und Verschlechterung der Knochenstruktur kann zu typischen Knochenbrüchen, vor allem der Wirbel, führen
Osteoblasten: Knochensubstanz aufbauende Zellen
Osteoklasten: Knochensubstanz abbauende Zellen
Östradiol (auch Estradiol): stärkstes natürliches Östrogen
Östrogen (auch Estrogen): Sammelbezeichnung für weibliche Sexualhormone, die zusammen mit anderen Hormonen die Fruchtbarkeit der Frau steuern
Ovarien: Eierstöcke
Ovarektomie: operative Entfernung eines oder beider Eierstöcke |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Papillomaviren (HPV): Warzenviren, die die Entstehung von Krebs an der Gebärmutter begünstigen
Plazentaschranke: hemmt die Weiterleitung bestimmter Stoffe, die im mütterlichen Blut enthalten sind, an den Blutkreislauf des Kindes
Prämenstruelles Syndrom (PMS): körperliche und seelische Beschwerden, die in der 2. Hälfte des Regelzyklus auftreten können
Progesteron: weibliches Geschlechtshormon, das im Gelbkörper und im Mutterkuchen gebildet wird
Psychoonkologe: auf die medizinische und psychosoziale Betreuung von Krebskranken und ihren Angehörigen spezialisierter Arzt oder Psychologe
Pubertät: Zeit der Geschlechtsreife im Jugendalter |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Stammzellen (siehe Blutstammzellen)
subkutan: unter der Haut |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
vegetatives Nervensystem: Gesamtheit der unabhängig vom Willen und Bewusstsein gesteuerten Nerven
Vorkernstadium (auch Pronukleus-Stadium): Phase vor dem eigentlichen Entstehen neuen Lebens |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Zytostatika: Medikamente, die bei der Chemotherapie eingesetzt werden |
|
| |
|
 |
| |
|
|
| |
Ein umfangreiches Lexikon mit Fachbegriffen zum Thema Brustkrebs von A wie „Abbi-System“ bis Z wie „zytotoxisch“ finden Sie unter: www.mamazone.de
Gut zum Nachschlagen eignet sich auch folgendes Wörterbuch:
Kleines Wörterbuch für Leukämie- und Lymphompatienten. Hrsg. Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V.
Bestelladresse: Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe e.V., Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, www.leukaemie-hilfe.de |
|
| |
|
 |
| |
|
|